
Ja ja - so ne River Rafting-Tour hats in sich....angespannt, was erwartet uns da, hats genug Wasser oder gar zu wenig? Der "erfahrene" Expeditionsleiter war immerhin in der Woche vorher schon mal auf nem ruhigen Wasser - ob das reicht für den reissenden Rhein zwischen Illanz und Reichenau?
Um es vorwegzunehmen: wir haben die Tour unverletzt und mit Vorsprung auf die Marschtabelle beendet.
Reinzwängen in den Neopren, letzte Rakete starten und schon gehts durchs schlimmste Gestrüpp Richtung Wasser - wir brauchen ja keinen Touristen-Einstieg. Bald haben sich die beiden Expetitions-Teilnehmer auf die Situation eingestellt und harmonierten sehr gut im Boot. Überhaupt keine anderen Expetitionen gesichtet (wieso auch? ist ja nicht für alle....), absoluter Frieden und eine traumhafte Landschaft (haben auch füdliblütler entdeckt).
Mit zeitlichem Vorsprung auf dem mit der Logistik-Crew vereinbarten Mittagessenplatz "Isla Bella". Kommen Sie? Hat das schlechte Wetter im Unterland Sie abgehalten? Nein nein - auf das Team ist Verlass - herrlich mundendes Grillessen und erholen...., leider ohne Rakete, dafür haben wir einen Sputnik gezündet....
Aber schon bald hat uns der rauschende Strom wieder gepackt und weiter geht es.....
Da wir (durch unsere kraftvolle Paddelweise) wiederum einen Vorsprung auf die Marschtabelle herausfuhren haben wir einen zusätzlichen Stop mit einer fraulichen Aussicht eingelegt...
Beim Expeditionsende in Reichenau war das Transport-Team noch nicht vor Ort....also Boot selber aus dem Wasser nehmen und mit dem Trocknen beginnen, hängen, erholen und die Sonne geniessen - aber nur für kurze Zeit und schon ist die Crew wiederum komplett....
dann Rückfahrt ohne Halt und ohne vereinbarten Coupe im Kurhaus - wir haben das irgendwie selber organisiert.....
und übrigens beim Mittagessen haben wir dann doch noch so ein paar unentwegte andere Expetitionen gesehen.....
Erfahrungen: auch ich komme noch (problemlos) in einen Neopren, ohne Spritzschutz muss man zwischendurch das Boot entleeren (aber da sind wir irgendwie selberschuld), wenn die Expedition auftaucht macht man sich nackig, sogar die Monster spinnen wenn wir abhauen, wenn man seitlich (!) im Strom auf einen Stein auffährt und hängen bleibt hat man ein Problem, es nicht zuviel, aber auch nicht zuwenig Wasser haben darf, das schwarze Loch nur eine Geschichte aus dem Märchen ist (?), pink doch nicht ganz die ideale Farbe für ne Schwimmweste ist....
Dank: Natürlich dem Tourenleiter und Bootzurverfügungsteller (äs het gfägt!!!!), der ganzen Logistik-/und Transport-Crew (ohne Euch wäre das wohl ganz anders rausgekommen....) und dem Neoprenanzugzurverfügungsteller
auf die nächste Expetition - möge die Kraft mit uns sein....
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